Porsche 911 GT3 RS Modell 2010



Hamburg, 19.08.2009: Ende Januar war es, da rollte Porsche den neuen 911 GT3 ins Rampenlicht. Mit den Worten "Nochmals stärker, schneller und präziser" wurde der 435 PS starke Porsche für die sportlicher ambitionierteren Fahrer vorgestellt. Nun legt Porsche noch einige Kohlen nach. Erstarkt auf 450 PS und um nochmals einige Kilo abgespeckt soll der 911 GT3 RS das Herz der gänzlich Motorsportverrückten Porsche-Fans erobern. Understatement oder Zurückhaltung sind des RS Sache nicht. Auf dem knackigen Bürzel thront ein verstellbarer Carbon-Aluminium-Flügel, geordert werden können schrille Farben für die Alus und die rot-orange Umrandung des vorderen Lufteinlasses verheißt jede Menge Power. Und richtig. Zu den 435 Pferdchen des 911 GT3 gesellen sich noch einmal 15 PS dazu, dem GT3 RS wurden somit insgesamt 450 PS ins Heck gepfercht. Mobilisiert wird die Power aus dem aus dem GT3 bekannten 3,8-Liter-Boxer mit sechs Zylindern. Im Verhältnis zum Vorgänger zerren jetzt sogar 35 zusätzliche PS an den 19 Zoll großen 325er Gummis auf der Hinterachse (vorn: 245/35 ZR 19).

Der neue 911 GT3 RS ist ausschließlich mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe lieferbar, das auf kurze Schaltwege, geringes Gewicht und hohen Wirkungsgrad optimiert ist. Zur Steigerung der Leistungsfähigkeit über den gesamten Drehzahl- und Geschwindigkeitsbereich sind die Gänge kürzer übersetzt als beim 911 GT3, womit bewusst auf eine höhere Endgeschwindigkeit verzichtet wird. Die Spritzeit liegt nun bei 4,1 Sekunden bis Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 312 km/h.

Zur weiteren Verbesserung des sportlichen Fahrverhaltens besitzt der neue 911 GT3 RS ein spezifisch abgestimmtes PASM-Fahrwerk und erstmals nicht nur an der Hinter- sondern auch an der Vorderachse eine breitere Spur. Entsprechend ist die Karosserie des neuen 911 GT3 RS nicht nur hinten breiter, sondern auch vorne über zusätzliche Radhausverkleidungen verbreitert.
Ebenfalls zur Verbesserung der Fahrdynamik tragen die serienmäßigen dynamischen Motorlager bei. Je nach Fahrsituation verändern die Lager ihre Steifigkeit und Dämpfung, wodurch bei hochdynamischer Fahrweise die Anbindung des Triebwerks an die Karosserie verbessert wird. Darüber hinaus ist die Aerodynamik gegenüber dem GT3 auf noch mehr Abtrieb ausgelegt, was ebenfalls der Rundstreckentauglichkeit zugute kommt. Speziell für diesen Einsatzzweck führt Porsche ab 2010 zudem eine neue Option ein: Eine zusätzlich beigelegte Lithium-Ionen-Batterie, die – anstelle der konventionellen Bleibatterie eingebaut – einen Gewichtsvorteil von über zehn Kilogramm mitbringt.

In den Verkauf kommt der sportlichste 911er im Januar nächsten Jahres. Es bleiben also noch einige Monate, um auf die mindestens 145.871 Euro zu sparen, die für den GT3 RS fällig werden.

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