Hamburg,17.10.2008: Ihnen sind die 425-Serien-PS des Challenger SRT8 nicht genug? Sie können es nicht erwarten bis hoffentlich der SRT10 kommt? Wir haben da einen ganz heißen Tipp für Sie: das SRT600-Turbo-Upgrade von Hennessey Performance Engineering. Wie beim SRT700 aus dem Hause Hennessey muss sich der 6,1-Liter-Hemi-V8 auch beim 600er seine Verbrennungsluft nun nicht mehr selbst ansaugen. Doch anders als beim großen Bruder mit 725 PS dank Kompressor-Aufladung, bekommt er sie im SRT600 von einem mächtigen Garrett-Turbolader mit ordentlich Druck in die Brennräume gepresst. Das Ergebnis: 620 PS, 881 Newtonmeter und – wichtig im Land der Geradeausrenner - 11,9 Sekunden auf der Viertelmeile.
Möglich ist das freilich nicht nur durch ein bisschen verdichtete Luft, die Jungs von Hennessey haben sich mächtig was einfallen lassen, um dem Challenger auf die Sprünge zu helfen. Die Aluzylinderköpfe zum Beispiel werden CNC bearbeitet und bekommen größere und polierte Kanäle spendiert. Die Kolben sind Neuentwicklungen und senken das Verdichtungsverhältnis von 10.3:1 auf 9.6:1 um die Standfestigkeit zu gewährleisten. Handgemachte Edelstahlfächerkrümmer zur optimalen Laderanströmung sind ebenso selbstverständlich wie ein neues Ansaugsystem mit großen Einspritzdüsen und durchsatzfreudigerer Kraftstoffpumpe.
Damit man die gesteigerte Potenz auch von außen sieht, schmückt sich der Challenger SRT600 mit einer Vielzahl von Badges und Stickern, doch das Fahrertraining am Lonestar Motorsport Park, das der Kunde mit dem Tuning-Kit spendiert bekommt zeigt, dass Hennesses nicht nur Wert auf Show&Shine legt. Ein optionales einstellbares Upside-Down Fahrwerk vom deutschen Spezialisten KW unterstreicht diesen Eindruck. Der Preis für das Kit inklusive Montage und Garantie beträgt 29.500 US Dollar, das Komplettfahrzeug SRT600 gibt es ab 74.950 US Dollar.
Doch Hennessy ist nicht der Einzige, der dem neuen Challenger tüchtig zusetzt. Auch Tuner-Kollege Steve Saleen hat sich fürs Muscle-Car was ausgedacht. Und wem der neue Dodge zu glatt ist, der kann sich seinen neuen Ford Mustang bei Livernois Motorsports mal eben auf über 800 PS dopen lassen.
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